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Das
Curriculum Visuelle Anthropologie
des Instituts für Kulturanthropologie/Europäische
Ethnologie der Universität Göttingen
Das
viersemestrige Projekt "Curriculum Visuelle Anthropologie"
(CVA) ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Lehrplans
am Institut für Kulturanthropologie/ Europäische
Ethnologie der Universität Göttingen.
Ausgehend
von der Geschichte des ethnographischen Films und anderer
fachrelevanter Dokumentarfilmgenres erarbeiten die Studierenden
zunächst einen filmanalytischen Zugang mit dezidiert
kulturanthropologischer Perspektive. Dieser zunächst
quellenorientierte Blick dient dabei unter anderem der Sensibilisierung
für die Eigenschaften und Vermittlungspotentiale des
Mediums Film. Von dieser Grundlage ausgehend, lernen die Projektteilnehmer/innen
in den Folgesemestern, wie die Feldforschungsergebnisse in
einem Dokumentarfilm vermittelt werden und auch als ethnographische
Repräsentationsstrategie fruchtbar genutzt werden können.
Nach zahlreichen praktischen Einführungen in Kamera-,
Ton-, Licht- und Schnitttechnik sowie einem gemeinsamen ethnographischen
Übungsfilm erarbeiten die Studierenden auf der Basis
eigener Feldforschungen Ideen, die sie in schriftlich fixierten
Filmkonzepten konkretisieren und anschließend alleinverantwortlich
aber in allen Stadien des filmischen Prozesses kritisch
diskutiert umsetzen.
In
der vorgeschlagenen studentischen Sektion sollen anhand mehrerer
konkret ausgewählter Sequenzen von studentischen Projektfilmen
neben den dem CVA zugrunde liegenden filmtheoretischen
Diskursen vor allem die Chancen und Probleme eines
studentischen Projekts nachvollzogen werden, dessen Ergebnis
ein kulturwissenschaftlicher Film ist. Die Sektion werden
die jeweiligen Filmemacher/innen zusammen mit einer weiteren
Person leiten, die den Rahmen des Projekts theoretisch erörtern
wird.
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